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Minka ist da (Häkelanleitung, Testbericht & Interview)

Minka ist da. Wenn Überschrift und Einleitung sich doppeln, finde ich das besonders toll. Und weil das wirklich so schön ist, eben nochmal: Minka ist da. Yippieh!

Minkatrio

Blogeintrag beendet. NICHT! Es gibt nämlich Neuigkeiten und Dinge über die ich berichten werde. Also wenn Du, lieber Leser, jetzt vierfünfsechs Minuten deiner Zeit für diesen Blogbeitrag übrig hast, dann werde ich dir erzählen, wie es zu Minka und ihrem Namen kam, aus welchem Garn sie entstanden ist und wie das Garn so war (Spoiler:  es war gut). Außerdem wirst du ein paar Fotos sehen, nämlich von meinen superdupercoolen Testhäklern und ihren Minkas und dann gibt es noch einen Link zu einem Interview – mit mir. IMAG0483
Moment – Interview? Gut, fangen wir damit an. Es ist nämlich so: Ich bin jetzt berühmt. Ja, wirklich. Die Fenster sind mit schweren, schwarzen Vorhängen abgedunkelt, weil die Paparazzi schon überall lauern. Raus kann ich jetzt sowieso nur noch mit Sonnenbrille, meine Memoiren sind druckfrisch und ab bald in den Bücherregalen und die eigene Charity-Lippenstift-Kampagne kommt gut an. Tschüss Herne, Hallo Hollywood.
Vielleicht bist du jetzt verunsichert und bist dir nicht ganz sicher ob ich dich vollends veräppel oder an Größenwahnsinn leide oder ganz zufällig etwas übertreibe – aber deine Aufmerksamkeit habe ich und so kann ich stolz verkünden, was wirklich passiert ist:

Im Rahmen einer kleinen Kooperation mit MyBoshi ist Minka, das Kätzchen entstanden und weil MyBoshi regelmäßig Interviews mit verschiedenen kreativen und erschaffenden Menschen machen, kam es irgendwie dazu, dass es jetzt im MyBoshi Blog ein Interview mit mir gibt. In diesem habe ich ein paar kleine Fragen beantwortet, mich vorgestellt und darüber gesprochen wie ich mir meine Zukunft bezüglich des Häkelns so wünsche (in Garn schwimmen, etc – du kennst das). Wer die Artikel hier kennt, weiß nicht alles, was ich im Interview gesagt habe und außerdem gibt es einen weiteren Grund HIER AUF DAS INTERVIEW ZU KLICKEN: es würde mich sehr, sehr freuen ❤

Und wenn ich schon tolle Wolle bekomme und ein Interview mit mir erscheint und Minka zum Leben erwacht, dann will ich euch einen kleinen Testbericht nicht vorenthalten, so let’s talk about Lieblingsfarben No 2:

Erreicht hat mich ein Paket mit 12 Knäulen Wolle – in ganz vielen verschiedenen Farben (ich lieb es ja kunterbunt). Mein erster Eindruck: sehen aus wie die Lieblingsfarben No 1, aber etwas dünner. Dann habe ich genauer hingeguckt: Es handelt sich bei den Lieblingsfarben No 2 um ein Baumwollmischgarn, bestehend aus Baumwolle (Überraschung!) und 15 % Kapok. Das musste ich erstmal in die Google Suchmaske tippen um dann herauszufinden, dass Kapok die Hohlfaser des Kapokbaumes ist – wächst in den Tropen. Vegan ist die Wolle also. Die Farben sind schön satt und nicht zu MinkaWIPleuchtend, aber eben genau richtig knallig oder dezent – daran gibt es nix auszusetzen.
Fragt sich nur noch, wie man damit häkelt – zunächst, das muss ich ehrlicherweise sagen, hat es mich tierisch aufgeregt, dass die Wolle so ribbelig, also mehrfädrig, ist. In den ersten zwei Runden des Fadenrings, den ich zum Testen der Nadelstärke genommen habe, bin ich dauernd an einem einzelnen Faden hängen geblieben. Das ist zum Glück nicht so geblieben, denn wie so oft im Leben täuscht der erste Eindruck und ein zweiter, genauerer Blick lohnt; ich musste mich einfach nur umstellen, von Bauchwollgarn auf Mischgarn, von Nadelstärke 2,5 auf Nadelstärke 3 – das Garn konnte da also nicht wirklich etwas für. Wichtig bei den Lieblingsfarben No 2 ist vor allem die Nadelstärke. Ich habe für Amigurumis eine Häkelnadel mit der Stärke 3 genommen. Alles darunter wurde viel zu hart (und das ist wirklich zu schade!) und die Stärken 3,5 und 4 waren mir für Amigurumis zu grobmaschig – für Schals, Mützen, etc. aber sicher passender.
Es hat dann einige Tage gedauert, bis ich wusste, was ich mit diesem Garn entwerfen wollte – herausgekommen ist Minka.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat mir das Häkeln mit den Lieblingsfarben No 2 doch sehr, sehr viel Spaß gemacht. Es geht schnell, die Wolle flutscht gut von der Nadel  und verhäkelt fühlt sie sich einfach toll an. Wirklich sehr sanft und weich. Und da ich mich ja anfangs über das „ribbeln“ beschwert habe: das war beim Sticken doch ganz schön praktisch und spart Kosten für Stickgarn. Hülle
Man merkt: Ich bin wirklich zufrieden und kann das Garn mit gutem Gewissen empfehlen. Nachdem meine Minkas gehäkelt waren (ich bin in einen regelrechten Rausch verfallen) und ich noch etwas Garn übrig hatte, musste ich – ja, ich hatte wirklich keine andere Möglichkeit – einfach etwas mit Büschelmaschen häkeln. Wenn die Wolle nicht längst verhäkelt wäre, würde ich ganz sicher noch 18 Minkas machen. Warum? Wolle toll, Minka toll, alles toll.

Büschelmaschen

Der Büschelmaschentest ist für mich sowieso der ultimative Garntest und Büschelmaschen sind einfach die tollsten Maschen der Welt ❤
Ich habe also eine kunterbunte Hülle für mein Tablett gehäkelt und dabei gemerkt, WIE fluffigflauschig die Lieblingsfarben No 2 sind.
SO! Genug geschwärmt und vorgestellt und beworben: kaufen kann man das Garn HIER (Kein Affiliate-Gedöns).

Aus dem Garn ist dann letztendlich Minka, das gefleckte Kätzchen entstanden und die Anleitung gibt es wie immer kostenfrei bei MyBoshi. Zur Anleitung einfach klicken.IMG_20180103_163836_299
Aber, aber -so plump und gelangweilt bewerbe ich doch nicht dieses kleine Katzenwesen. Da geht doch mehr! Ich muss doch noch mindestens erzählen wieso Minka Minka heißt:
Nun, vor ungefähr 1,5 Jahren war ich zusammen mit meinem Mann im Ostfriesland – es war kein Urlaub, der Grund der Reise war eher ein beruflicher. Es war auch leider nicht Sommer, es war Herbst und es hat ununterbrochen geregnet und war unendlich kalt und windig. Da ich ja lange nicht mehr das Nordseeklima gewöhnt bin, habe ich mir nicht mal eine Winterjacke eingepackt und so konnten wir es gerade mal 10 Minuten am Strand aushalten bis wir wieder ins Hotel mussten.
Das Hotel war allerdings kein richtiges Hotel – unabsichtlich habe ich uns statt eines Zimmers ein kleines Appartement hinter dem Hotel gebucht; mit eigener Kochnische, einer Wohnecke, etc. Das war für die eine Nacht etwas zu übertrieben, aber gut .. Jedenfalls wollten wir kurz lüften und haben dazu die Tür geöffnet und da saß eine Katze vor unserer Tür. Ziemlich dick. Wahrscheinlich die Dorfkatze, die bei jedem einmal schnorren kommt. Plötzlich stand sie auf, ging rein, sprang auf das Sofa und blieb dort liegen – sie machte keinerlei Anstalten zu gehen und so durfte sie bleiben. Wir gaben ihr Mini-Salami, Wasser und einen Platz im Zimmer. Und weil so ein Tier nicht namenlos bleiben darf, haben wir uns auf den Namen Minka geeinigt ❤ Sie wollte übrigens par tout nicht gehen, als wir abreisen mussten und so haben wir sie mit weiteren Mini-Salamis rausgelockt.

Titus und Minka
Nicht Minka, aber Titus – unser Kater

In den Regen. Mein Herz bricht immer noch, wenn ich daran denke wie diese kleine Maus da im regen hockt, nichtsahnend, dass sie weiter ziehen muss. Wahrscheinlich, ich vermute es aufgrund ihrer sehr enormen Körpermasse, hat sie einen anderen Gast gefunden. Und so streift sie umher, die kleine Minka

 
ZUR HÄKELANLEITUNG: MINKA, DAS GEFLECKTE KÄTZCHEN

Und weil das Beste und Wichtigste zum Schluss kommt, präsentiere ich hier wie immer meine Teshäkler: diese lieben Menschen haben sich die Zeit und Liebe genommen um Minka auf Herz, Nieren und Rechtschreibfehler zu prüfen – ohne sie wäre die Anleitung unvollständig und fehlerhaft. Bitte sei doch so gut und schau dir die Insagramaccounts dieser sehr talentierten Menschen doch an – sie sind mit dem Namen verlinkt. Ein riesengroßesmega Dankeschön geht an:

verbaer
Vera und ihre kunterbunte Minka ❤
maschenmaedle
Katharinas niedliches Kätzchen :3
kristelk
Die Maunz von Kristina
apunktbe
Antonio hat Minka Berlin gezeigt *_*
ashtree
Ist Kerstins Minka nicht zum dahinschmelzen?
ella
Einfach traumhaft ist Ellas Katze ❤

5 Kommentare zu „Minka ist da (Häkelanleitung, Testbericht & Interview)

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