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Bloggertreffen in Berlin – mit Schachenmayr, DaWanda und vielen, vielen tollen Menschen

„Hallo Martyna, hast du die Mail von DaWanda schon bekommen? Ich hoffe es klappt alles mit Berlin.“ Diese Mail bekomme ich von Stefanie, einer Mitarbeiterin des Online-Teams von Schachenmayr. Berlin? Mail? Einladung? DaWanda? Der Boden glüht vor Freudentanz! Aber da ist keine Mail. In keinem Ordner. Nicht mal im Spam. Der Boden hat Zeit zum Abkühlen. Vielleicht im Briefkasten? Eine .. analoge Mail? Kurze Zeit darauf eine weitere Mail von Stefanie: ein kleiner Tippfehler in der Mail, gleich hast du Post. Und siehe da: nur wenige Minuten später vibriert mein Handy und ich kann die digitale Einladung von DaWanda öffnen. Darin: eine Einladung nach Berlin und in wenigen Tagen soll es losgehen. Genug ausgeruht, lieber Boden; jetzt wird erstmal weiter getanzt vor Freude.

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Hinterher gab es für jeden Teilnehmer einer sehr coole Goodie Bag

Nur einige Tage nach der Mail packe ich meine Sachen für Berlin. Das Ticket für die Bahn ist gekauft, das Hotel gebucht und meine Aufregung steigt von Minute zu Minute (Eine kleine Anmerkung: ich liebe Berlin!).
Die Zeit vergeht im Nu und ehe ich mich versehe, sitze ich im IC nach Berlin. Im Gepäck: zwei Tüten Haribos, Strickwerk (ja, wirklich!) und der Ehemann, der noch nie in Berlin war. Eine Win-Win Situation: ich bin nervös und habe jemanden, der sich mein Gejammer anhört und er .. ja, er kann halt mal nach Berlin. Alles super.
Ich habe einen ganzen Koffer gepackt. voll mit Winterjacken (zwei), Pullovern (vier) und Strumpfhosen um sie unter die Jeans zu ziehen (zwei und zwei) – ich bleibe zwar nur eine Nacht und bin die meiste Zeit drin, aber es soll kalt werden .. Gut im Rechtfertigen und Ausreden bin ich jedenfalls.

 


Mit im Gepäck: unglaublich viel Aufregung. Da sind so viele Menschen, die ich noch nie im Leben gesehen habe, einige, mit denen ich schon länger Kontakt über Instagram habe und deren Werke ich bewundere (wie zum Beispiel Ms.Eni und juli_plamka und kikalite) und, und, und. Viele Menschen, viele neue Gesichter, Stimmen, Gerüche, Eindrücke.
Was wenn: die mich doof finden? die mich dick finden? die mich nicht mögen? die nicht mit mir reden? es total doof wird? es langweilig wird? ich es nicht schaffe tunesisch zu häkeln? ich ganz alleine da sitze? die anderen viel cooler sind als ich und viel beliebtere Blogs haben? Tausend Fragen im Kopf! Ich denke aber, dass das normal ist, wenn man etwas neues erlebt und weit weg ist von zuhause und dem eigenen Wollregal.

Um mal zu spoilern: es war toll, es war ganz wunderbar und einer der besten Abende des Jahres. Eine erinnerungswürdige Veranstaltung, ein Abenteuer, es war wirklich ganz bezaubernd!
MEZ_1R9A5626Ich habe natürlich den Weg zur Location nicht gefunden und bin in die falsche Richtung gelaufen um das dann panisch zu merken, mich umzudrehen, das Navi anzuschmeißen und ein paar Minuten zu spät und schnaufend durch die Tür zu segeln. Nicht schlimm, hätte ich es nicht dem erstbesten Menschen gesagt, der mich anblickt, hätte es niemand gemerkt. Dann: ein Glas SektMEZ_1R9A5786 und eine kleine Vorstellungsrunde, kurz erzählen wer man ist, wo man lebt, was man so macht um die Wollsucht zu rechtfertigen.
Sobald ich mich mit den anderen Amigurumi-Mädels an einen Tisch gefläzt hatte, einen leckeren, goldenen Cakepop in der Hand (okay, zwei) fingen die Gespräche an zu sprudeln. Es war irgendwie für mich kein fremdes Gefühl, ich hatte eher den Eindruck, dass man sich schon länger kennt, nur eben nicht sieht.

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Links: Luiz von ms.eni / Mitte: Penelope von mir / Rechts: Hase Klaus-Dieter von juli_plamka

Es wurde dann sehr schnell sehr gesellig und lustig und meine Angst war vergessen. Natürlich hat mir niemand gesagt, dass ich doof bin und mein Blog stinkt. Tut er auch nicht. Es folgten Gespräche über die Familie, Wolle, Hobbies, Interessen – worüber man eben spricht. Hinterher haben wir auch zu viert sehr lustige Fotos in der Photobooth von DaWanda gemacht:

 

 

 

Nach der Beschnupperungsrunde wurde uns zunächste die neue MixnKnit Kollektion von Schachenmayr vorgestellt und die klingt so cool, wie sie ist.

 

Es geht im Grunde darum, dass man verschiedene Garne aus unterschiedlichen Stoffen (zum Beispiel Acryl und Baumwolle) bunt durcheinander mischt – nicht nur beim Stricken. Das funktioniert, weil die Garne alle die gleiche Maschenprobe haben und so querbeet gemixt werden können. Daraus können dann natürlich Amigurumis entstehen, aber eben auch Seelenwärmer, Dreieckstücher, Schals, Pullover, Kleider – ja, eigentlich alles. Es wurde natürlich nicht zur über Wolle gesprochen; im Restaurant kriegt man jaauch nicht in allen leckeren Einzelheiten erzählt wie das Gericht zubereitet wird und schmeckt, man darf es auch essen und wir durften Häkeln – tunesisch Häkeln.

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Die Häkel-Designerin Nicki Hirsch hat unserer großen MEZ_1R9A5544Runde einen kleinen Kurs im tunesischen Häkeln gegeben, sodass jeder im Laufe des Abends Zeit hatte entweder ein kleines Armband oder einen Handybeutel zu häkeln und ich muss sagen, dass ich auf den Geschmack gekommen bin.Ich habe mir ziemlich schnell vorgenommen ein Dreieckstuch zu häkeln und war wirklich hocherfreut, als ich eine kleine Tüte in die Hand gedrückt bekommen habe um mir ein paar Knäuel für mein Projekt einzupacken. Gesagt, getan und wenn es irgendwann fertig ist, werde ich berichten!

 

Ich habe einen ganz tollen Abend verbracht, viele spannende Menschen kennengelernt, gelacht, lecker gegessenMEZ_1R9A5936 (es gab unter anderen eine Torte mit Wollknäuel-Deko!), Spaß gehabt und bin mit einer Tasche voll Wolle (da hat sich der Koffer doch noch gelohnt!) und einem Endorphin-Dopamin gefüllten Körper-Herz-Hirn nachhause gefahren.

 


Ein rieeeeeesengroßes Danke an DaWanda und Schachenmayr die mich eingeladen haben und den Abend so wunderbar gestaltet und organisiert haben!

Wer Lust auf mehr Bilder hat, der sollte unbedingt dem Hashtag #teammixnknit auf Instagram folgen – unter diesem Absatz findet man eine kleine Diashow (sagt man das noch so?), die Bilder stammen alle von DaWanda.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ein Kommentar zu „Bloggertreffen in Berlin – mit Schachenmayr, DaWanda und vielen, vielen tollen Menschen

  1. Bis hierhin habe ich deine Aufregung und Freude gespürt, ich sitze hier und freue mich über deine Freude, so ein schönes Erlebnis gehabt zu haben. Bin gespannt auf deine Werke!
    LG Sabine

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