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Mammutprojekt 2019: eine gehäkelte Decke!

mdeAch, wie oft habe ich mir das schon vorgenommen: eine Decke häkeln steht schon ewig lang auf meiner To-Do Liste. Bisher fehlte es mir entweder an Motivation, Wissen, Garn oder es fehlte einfach alles.
Dieses Jahr soll ja bekanntlich alles anders werden und so habe ich mir das Ziel gesetzt, eine Decke zu häkeln. Als diese Idee gegen Ende 2018 so langsam in meinem Kopf anfing Gestalt anzunehmen, habe ich die tolle Häkelbloggerin Fanny  (bitte unbedingt ihren Blog besuchen!) nach Rat gefragt. Sie hat schon viele wunderschöne Decken gehäkelt und wenn mich eine beraten kann, dann wohl sie. Und so habe ich eine Menge Tipps bekommen zu Garn, Nadelstärke und die liebe Fanny hat mich äußerst professionell beraten.
Zunächst stand die Frage im Raum, ob ich eine Decke aus Granny Squares häkel oder eine in Reihen.

Die Vorteile von Granny Squares:

  • Es gibt unzählig viele schöne Motive, die man miteinander kombinieren kann.
  • Man kann viele Farben benutzen.
  • Eine Decke aus Granny Squares eignet sich prima zum mitnehmen und unterwegs häkeln: man braucht einfach nur die Farben für das jeweilige Quadrat und eine Häkelnadel und schon wird das langweilige Wartezimmer beim Arzt zum Häkelparadies (ok.. fast.)

Die Nachteile von Granny Squares:

  • Es gibt unendlich viele Fäden zu vernähen.
  • Alle Quadrate hinterher zu einer Decke zu verbinden ist Fleißarbeit.
  • Es könnte (mir) schnell langweilig werden.

Und obwohl ich ursprünglich eine Decke aus Granny Sqaures machen wollte, habe ich mich spontan für eine Decke entschieden, die in Hin- und Rückrunden gehäkelt wird.
Die hat für mich viele Vorteile: man sieht den Fortschritt recht schnell; man ist flexibler was Länge und Breite betrifft (zur Not hört man halt eher auf und hat eine Babydecke^^); wenn das Muster langweilig wird, wechselt man es einfach spontan und nennt es Mustermix.
Der ganz große Nachteil ist meiner Meinung nach, dass die Decke irgendwann schwer und unhandlich wird. Aber da muss man wohl durch.

So habe ich gestern einen schicken und sehr gemütlichen Häkeltag eingelegt und habe ein wenig geschafft an meiner Decke: es sind gut 15 cm bisher. Ich benutze die Nädelstärke 4,5 mm und das Garn „Bravo“ von Schachenmayr. Da gibt es eine riesige Farbpalette, die sicher jeden zufriedenstellt und es ist ein günstiges Acrylgarn. Außerdem fühlt es sich sehr hübsch an.
Die Anleitung für meine Decke in spe habe ich via Pinterest gefunden; sie besteht aus einem sehr einfach Stäbchen Muster.

mde
Wie bei jedem Projekt habe ich gestern sehr euphorisch angefangen und mir gedacht, dass so eine Decke ja Pipifax ist und ganz schnell geht – weit gefehlt. Aber diesmal bleibe ich dran.
Bei meinem letzten Versuch habe ich angefangen eine Jahrestemperaturdecke zu häkeln – mit Nadelstärke 3,5 mm und Schachenmayr Catania; ich habe nach gut einer Woche aufgehört, weil ich festgestellt habe, dass ich Privatinsolvenz beantragen müsste, wenn ich wirklich eine Decke aus schickem Baumwollgarn haben möchte. Außerdem hätte die ja so gut wie gar nicht gewärmt und wäre so schwer geworden wie ein Sack Steine.

Nun denn, drückt mir die Daumen und macht mir ordentlich Druck – diesmal schmeiße ich nicht hin! Spätestens am 30.12 möchte ich ganz entspannt auf meinem Sofa liegen und mich mit meiner eigen gehäkelten Decke einkuscheln  – wo auch immer mich das Leben hinträgt, das muss sein!

Habt ihr schon mal ein Mammutprojekt begonnen? Erzählt es mir doch in den Kommentaren. Bis ganz bald (:

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4 Kommentare zu „Mammutprojekt 2019: eine gehäkelte Decke!

  1. Liebe Martyna,
    zunächst erst einmal Gratulation zu deiner Entscheidung 🙂 Ich stehe dir weiterhin bei *hihi*. Übrigens finde ich es ganz nett, wie du schreibst das es zur Not eine Babydecke werden kann 😉 ha ha der Back up Plan steht. Übrigens du kannst dich mit der Decke schon während des Häkelns wunderbar zu decken (dann ist es auch nicht so unhandlich), ist dann nur etwas heiß bei 30 Grad im Sommer ;). Aber wo ein Wille da ist auch ein Weg. Vielen Dank für die Verlinkung. Vielleicht magst du deinen Blogbeitrag auch bei meiner Liebsten Maschen Linkparty verlinken. Darüber würde ich mich sehr freuen.
    Ganz liebe Grüße
    Fanny

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  2. Wenn du etwas Gas gibst beim Häkeln, ist es gar nicht von Nachteil, wenn die Decke größer ist! Im Sommer natürlich nicht so toll… 😉
    Ich mag die Bravo auch gern für Decken, mein Mammutprojekt war eine Temperaturdecke. Ist nicht ganz 2×3 Meter groß geworden, auch mit der Bravo und Nr. 4,5, aber Tunesisch gehäkelt.

    Viel Spaß noch mit deiner Decke! =)
    LG Sandra

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  3. Bisher habe ich eine Decke gehäkelt. Eine himmelblaue mit ganz vielen aufgenähten Wölkchen für eine neue Erdenbürgerin im vergangenem Jahr. Aber ich möchte auf jeden Fall nochmal eine Häkeln. Ich mag Häkeldecken sehr! Und deine sieht jetzt scjon richtig toll aus ❤

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  4. Ich habe vorletztes Jahr eine Granny Scuare Decke gemacht aus Wollresten. Da habe ich quasi 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: meine Reste abgebaut und eine hübsche Sofadecke bekommen. Ich habe dazu einige Wochen gebraucht bei über 100 Grannys. Die Fäden habe ich sofort vernäht, wenn ich ein Granny fertig hatte. Aber es hat sich gelohnt, ich liebe diesen warmen Eyecatcher! Dann wünsche ich dir weiterhin viel Motivation und Spaß beim Häkeln!
    LG Nancy

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